BETRIEBSWUCHTEN

starrer Rotoren in 1 und 2 Ebenen

Allgemein können Rotoren in zwei Gruppen eingeteilt werden. Je nach Antriebsdrehzahl sind dies Rotoren mit starrer oder nachgiebiger Welle. Wenn die Antriebsdrehzahl unter der Hälfte der so genannten ersten biegekritischen Drehzahl bleibt, verformt sich der Körper nicht. Bei solch einer Drehzahl und nicht rotationssymmetrischem Querschnitt der Welle und / oder der Scheibe fällt die Rotationsachse nicht mit der Trägheitsachse des Körpers zusammen. Die Folge ist eine Taumelbewegung der Struktur, deren Größe vom möglichen Lagerspiel und der Lagersteifigkeit abhängt. In jedem Fall erfahren die Lager unnötig große bis unzulässige Belastungen. Bei einer größeren Drehzahl wird die Welle sich auf Grund der nicht rotationssymmetrischen Querschnitte ausbiegen. Sie kann, je nach Position der Scheiben auf der Welle, diese sogar schräg stellen und so die Taumelbewegung zusätzlich verstärken.

Die OROS Betriebswuchten Software ist geeignet für das Wuchten im Labor und vor Ort. Die hohe Güte des Wuchtens wird durch Verwendung der synchronen Ordnungsanalyse erreicht, die eine sehr hohe Phasengenauigkeit selbst bei nicht perfekt stationärer Drehzahl garantiert. Sie wuchten damit immer mit der kleinstmöglichen Anzahl von Maschinenläufen. Benötigt werden zwei Läufe für das Ein-Ebenen-Wuchten und ein einziger weiterer für das Zwei-Ebenen-Wuchten. Um regelmäßig mit nur einem neuen Maschinenlauf erneut zu wuchten, können die Daten der ersten Läufe einer Maschine abgespeichert werden. Am Rotor müssen in einer oder zwei Ebenen Test- und Wuchtmassen gesetzt werden können. Für die Messungen werden je nach Anzahl der Wuchtebenen ein oder zwei Beschleunigungssensoren und ein Drehzahlsensor benötigt.

Hauptmerkmale

  • Wuchten in 1 und 2 Ebenen
  • Basierend auf Synchroner Ordnungsanalyse 
  • Auswahl der Gütestufe
  • Auswahl der Setzpositionen
  • Wuchtprognose
  • Aufteilen von Korrekturmassen
  • Reporterstellung
  • Für alle OROS OR3-Serie Analysatoren